Finanzierungen
Unabhängig davon, ob man sich eine Luxusvilla oder eine kleine Holzhütte errichten lässt, ein wichtiger Punkt muss immer beachtet werden: Die Finanzierungsmöglichkeiten. Wenn man über genügend Geld verfügt, sich sein eigenes Haus mitsamt Grundstück kaufen zu können, dann erübrigen sich natürlich alle Überlegungen. Sofern dies aber nicht möglich ist (und es ist für die Mehrheit nicht möglich), muss man sich nach etwaigen Fremdfinanzierungen umsehen.
Die beste Methode ist es natürlich, sich das nötige Kapital von Familienmitgliedern ausleihen zu können, denn dadurch fallen üblicherweise alle Zusatzkosten weg (Zinsen usw.). Doch falls auf diesem Wege auch keine Möglichkeiten offen stehen, muss man sich nach echtem Fremdkapital umsehen. Zum einen wäre das klassische Darlehen bzw. der Kredit. Nach einer Überprüfung der Kreditwürdigkeit gewährt das Kreditinstitut einen Betrag bis hin zu einem Maximalwert, der jedoch mit einem gewissen Prozentsatz an Zinsen in einer vorgegebenen Zeit zurückgezahlt werden muss. Diese Zinsen können mitunter recht hoch ausfallen und wenn man in Zahlungsverzug gerät und auf längere Zeit keine Rückzahlung leisten kann, dann wird der eigene Besitz, also sein eigenes Haus mit Grundstück von der Bank gepfändet werden und man steht wieder bei Null da.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass man sich durch eine Lebens- oder Rentenversicherung (nicht aber Zahnzusatzversicherung, wie CSS flexi) sein Heim finanzieren kann. Verschiedene Wohn-Riester Baufinanzierungen, wie sie in Deutschland existieren erleichtern diese Form der Finanzierung. Ein günstiger Bausparvertrag stellt natürlich ebenso eine valide Kapitalquelle dar.
Im Falle einer Fremdfinanzierung (egal welcher Art), muss man auf folgende Dinge besonderes Augenmerk legen. Die regelmäßige Belastbarkeit, also die vorgeschriebene monatliche Rückzahlung, darf nicht über den eigenen Möglichkeiten liegen. Auch sollte man einen kleinen Puffer einberechnen, damit man durch spontane Finanzierungsprobleme nicht zu schnell in Verzug gerät und sich überschuldet, denn das kann die gesamte Finanzierung gefährden. Man kann nie wissen, was die Zukunft mit sich bringt und eine mögliche Arbeitslosigkeit oder Krankheit sind durchaus Faktoren, die man nicht übersehen darf. Durch eine Berechnung der Ein- und Ausgaben kann man die ideale monatliche Belastbarkeit ermitteln. Sofern es möglich ist, sollte man soviel Eigenkapital und Eigenarbeit wie möglich beitragen, denn eines darf man auf keinen Fall vergessen: Fremdkapital ist teuer und mit zusätzlichen Zinsen und Kosten verbunden, die den erhaltenen Geldbetrag um einen erheblichen Anteil übersteigen.
Für fast alle Menschen, ist die Finanzierung des Eigenheims nur durch die Zuführung von Fremdkapital möglich. Zu beachten sind vor allem die Konditionen und die Art und Weise der Rückzahlung. Es gibt genügend unterschiedliche Möglichkeiten der Finanzierung und eine Abschätzung der Gesamtkosten sowie eine Festlegung der passenden Höhe und Dauer der Rückzahlung sollte auf jeden Fall geschehen, damit aus dem Traum vom eigenen Haus kein Finanzdebakel wird.
Es gibt auch noch eine andere Art von Baufinanzierung, wie zum Beispiel das Annuitätendarlehen.
Weiterführende Links:
- Blockhaus
- Kredit
- Kredite
- Forge de Laguiole