Wohnraumgestaltung
Im eigenen Heim soll man vor allem eines, sich rundum wohl fühlen. Eine gute Lage inklusive einer freundlichen Nachbarschaft ist hier ebenso wichtig, wie eine optimale Raumaufteilung und vor allem die passende Einrichtung und das Mobiliar. Doch es gibt hier keinen vorgegebenen „richtigen“ Weg, der jede Person und jeden Charakter wohlig stimmt. Die Geschmäcker könnten verschiedener nicht sein und deshalb bieten sich zahlreiche unterschiedliche Einrichtungsmöglichkeiten und Stilrichtungen. Doch zunächst muss man ganz von vorne anfangen. Beim Hausbau sollte man vor allem darauf achten, dass die zur Verfügung stehende Wohnfläche nicht zu gering ausfällt. Je nach Anzahl der zukünftigen Bewohner muss man möglicherweise mehrere Schlafzimmer und Bäder bzw. Toiletten einplanen. Niemand hat was davon, wenn man sich gegenseitig immer im Nacken liegt und keine Möglichkeit vorfindet, um sich auch mal ein bisschen Privatsphäre schaffen zu können. Auf der anderen Seite ist eine zu großzügige Ausweitung der Wohnräume ebenso nicht wirklich sinnvoll. Es nützt ja wirklich wenig, wenn man zu zweit in einem 20 Zimmer Haus wohnt und fast schon wandern gehen oder sms free senden muss, um zu kommunizieren. Dieses Beispiel mag zwar ein wenig überzogen sein, veranschaulicht jedoch relativ offensichtlich, dass zu viel oftmals ebenso nicht erstrebenswert ist, wie zu wenig.
Bei der Inneneinrichtung sollten neben dem Mobiliar auch noch andere wichtigen Punkte beachtet werden: Fenster, Tapeten, Bodenbeläge, Stromanschlüsse, Lampen / Energiesparlampen, Kabelgänge und Plissee Rollos, die möglicherweise in Form von Sockelleisten umgesetzt werden könnten. Besonders bei der Farbwahl der Tapeten, sollte man wenn möglich eine grobe Vorstellung davon haben, welche Auswirkungen Farben auf den Menschen und sein Wohlbefinden haben, vor allem wenn man tagtäglich von ihnen umgeben ist. Grundsätzlich sollte man keine gesättigten, sondern aufgehellte Farben verwenden. Sehr gut geeignet sind helle Farbtöne von Orange, Blau, Türkis, Gelb und ähnlichen Farben, sowie der allzeit beliebte, aber doch eher langweilige Klassiker: Weiß. Weniger gut geeignet sind Schwarz, Rot und Grün, wobei aber auch ein dunkles Orange, Dunkelblau oder ein dunkles Lila eher negative Wirkungen auf den Menschen hat. Begründet wird dies durch den Umstand, dass helle Farben Räume als größer und weiträumiger erscheinen lassen und dunkle Farben genau den gegenteiligen Effekt erzielen. Sie vermitteln dem Bewohner ein eher drückendes und einengendes Gefühl.
Eine optimale Platzierung von Stromanschlüssen und Lichtquellen ist ebenso sehr wichtig. Wenn möglich sollte man im Voraus eine grundlegende Ahnung haben, welche Objekte im späteren Verlauf wo im Raum platziert werden sollen, damit man der Entstehung von unnötigem Kabelsalat vorbeugen kann. Im Notfall kann man sich mit Sockelleisten behelfen, die über die Raumecken entlang nützliche und unsichtbare Kabelgänge entstehen lassen. Zusätzlich bieten sie auch eine optische Verschönerung und vor allem den Schutz des Bodenbelags an seinen Enden. Eine gute Beleuchtung und Ergonomieberatung dient ebenfalls der Verbesserung des Wohnklimas. Sie unterstützen eine natürliche Aufhellung der Räume durch zum Beispiel große Fenster oder Glastüren.
Nicht nur bei der Wohnungseinrichtung hat man unzählige Möglichkeiten seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Auch Designer im Schmuckbereich entwerfen immer wieder völlig neue Ringe die Jedem eine große Freude bereiten.
Manche Menschen stimmen ihre Wohnraumgestaltung auch mit ihrer Kleidung ab. Ein T-Shirt selbst gestalten ist für viele genauso eine Herausforderung wie das Wohnzimmer selbst zu gestalten. Zu bedenken ist aber, dass ein T-Shirt bedrucken weitaus weniger aufändig ist.
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